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NUTZUNG
 

Nutzung des Geländes an der Aschauerstraße

Das Flurstück an der Aschauerstraße wurde bereits vor dem zweiten Weltkrieg gewerblich genutzt. Nach Ende des zweiten Weltkrieges wurde der Schutt der zerbombten Stadt in einer Deponie östlich der Aschauerstraße verfüllt. Später fand die Held&Franke Bauaktiengesellschaft hier ihren Sitz. Bis 1996 war der Großbaukonzern mit einer regionalen Filiale in der Aschauerstraße vertreten. Durch Insolvenz im Jahre 2002 fand der in die Philipp Holzmann AG umfirmierte Großbaukonzerns zum Leidwesen der früheren H&F-Mitarbeiter ein trauriges Ende.

Auf dem südlichen Abschnitt des Flurstückes wurde ein Handwerkerhof und ein Einzelhandelsgeschöft angesiedelt. Die nördliche Brachfläche mit ca. 20 000 qm vermietet das Liegenschaftsamt der Stadt München an unterschiedliche Zwischennutzer. Die über die Jahre entstandene Biotop-Ruderalvegetation wurde von den neuen Mietern entsprechend Ihren Bedürfnissen planiert oder entfernt.

Die aktuelle Zwischennutzung ist für Anwohner und städtisches Planungsreferat nicht zufriedenstellend.

Ein für die Stadtenwicklung sinnvoller qualifizierter Bebauungsplan aus dem Jahre 1993 sollte eine gewerbliche Nutzung (Forschungs- und Entwicklungsbetriebe) ermöglichen. Die Wohnungsverträglichkeit mit der direkten kleinteiligen gewachsenen Wohnbebauung wurde als oberstes Ziel festgestellt. Ehemalige Lager- und Betriebsflächen sollten nicht wieder entstehen. Eine lärmschutzartige Riegelbebauung sollte ausgeschlossen sein.

Das städtische Bemühen um Ansiedlung eines MEGA-Betriebshofes fand darin keinen Raum und wurde schließlich von Politik und Verwaltung wieder einstimmig fallen gelassen.

Aufgrund des starken Einwohnerwachstums im Münchner Südosten und dem gewachsenen Bedarf an Schulen aller Fachrichtungen und Klassen, ist das Gelände nun für eine schulische Nutzung reserviert.

Die gute Erschließung, die zentrale Lage und Erreichbarkeit mit nahen ÖPNV lässt auf eine hochwertige zukünftige Nutzung hoffen.